Epilepsie bei Hunden

Zunächst möchte ich Ihnen ein grobes Verständnis der häufigsten neurologischen Erkrankung unserer Haushunde vermitteln.
Am Ende dieser Podcast-Episode präsentiere ich eine Studie eines amerikanischen Tierarztes, die im Juni 2019 veröffentlicht wurde, um Ihnen einen tieferen Einblick in das Thema zu geben.

In der Studie wurde untersucht, ob Cannabidiol (CBD) die Häufigkeit von Anfällen bei Hunden mit Epilepsie verringern kann.
Die Antwort oder das Ergebnis ihrer Studie?
Anfangs vielversprechend, aber für meine ausführliche Antwort müssen Sie sich die neue Hanf- und Tier-Episode anhören.

Die 3 Formen der Epilepsie bei Hunden

Die idiomatische Epilepsie betrifft ungefähr 0,5% bis 5,7% von Hunden und ist daher eine der häufigsten neurologischen Störungen bei diesen Hunden.
Im Allgemeinen wird zwischen drei Kategorien unterschieden:

1. idiomatisch (genetisch)
2. strukturell
3. kryptogene Epilepsie

Häufig betroffene Hunderassen

Idiopathische Epilepsie ist die häufigste Form bei Hunden.
Eine genetische Ursache wird vermutet, dies wurde jedoch bisher nur bei einer Hunderasse bestätigt.

Häufig betroffene Hunderassen können beispielsweise folgende sein:

* der Golden Retriever
* der Labrador
* der deutsche Schäferhund
* der Dackel
* der Boxer
* der Beagle
* und andere

Die 4 Stadien der Epilepsie bei Hunden

In der Veterinärmedizin ist die Epilepsie in 4 Stadien unterteilt.

* Prodromalstadium = Minuten, Stunden oder Tage
* Aura = einige Sekunden lang
* Intus = Sekunden bis 5 Minuten
* Postiktale Phase = Zeit, bis sich der Hund vollständig erholt hat

Epilepsie ist nicht heilbar

Epilepsie kann nicht geheilt werden!
Ziel einer Therapie ist es immer, Anfallsfreiheit zu erreichen.
Es geht vielmehr auch darum, den sogenannten Status epilepticus zu vermeiden. Dies ist eine lebensbedrohliche Erkrankung.

Erste Studie reduziert die Häufigkeit von Anfällen mit CBD?

Im Juni 2019 wurde die erste Studie eines amerikanischen Tierarztes veröffentlicht, die sich mit der Frage befasste, ob CBD-Öl die Häufigkeit von Anfällen verringern kann.
Stephanie McGrath leitete es an der Veterinärmedizinischen Universität in Colorado.

Meiner Meinung nach ist das Ergebnis sehr interessant und relevant. Persönlich freue ich mich, dass McGrath die Studie bereits vorstellt.
Diesmal mit einer anderen CBD-Dosis und mehr Hunden.
Dies sind genau die Studien, die wir dringend benötigen, um die spezifischen Anwendungsmöglichkeiten so genau wie möglich zu dokumentieren!

Trotzdem gibt es natürlich schon unzählige positive Berichte über CBD und unsere Haustiere.

Epilepsie bei Hunden als häufigste neurologische Erkrankung ist eine ernste Angelegenheit. Sie können alle wichtigen Informationen zu Diagnose, Medikamenten und der Studie in meiner Podcast-Episode auf Spotify, Apple Podcast oder Youtube.

Hören Sie sich den Podcast auf Youtube an

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